Pull Off The Road
von Hampel, Schorsch

CD-Nr.
307.0077.8
Label

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Beschreibung

In den letzten Jahren hat eine verblüffende Blüte der bayerischen Rockmusik für überregionales Aufhorchen bei Publikum und Medien gesorgt. Bands und Einzelkünstler völlig unterschiedlicher musikalischer Couleur mischen mit ihrem unverkrampften Umgang mit bayerischer Mundart die Szene auf.  Eine der Zentralfiguren dieser weißblauen Renaissance ist der Münchner Bluesgitarrist, Songwriter und Bandleader Schorsch Hampel (Schorsch & de Bagasch), ein seit Jahrzehnten unermüdlich und unbeirrbar seine ganz eigenen Wege gehendes Urviech in der süddeutschen Musiklandschaft. Dass die stilistische Basis seiner Musik nicht nur jenseits des Weißwurst-Äquators, sondern auch jenseits des Atlantik liegt, wird auf „Pull Off The Road“ mehr als deutlich, einem Album, auf dem Schorsch alle jene Instrumentaltitel versammelt hat, die sich „in den letzten Jahren so bei mir angesammelt haben und danach gedrängt haben, endlich einmal ans Licht zu kommen. “ Alles andere als eine musikalische Resteverwertung zeigen diese 15 Tracks Schorsch Hampel als staunenswert vielseitigen und versierten Saitenkönner, der die Handschriften von Steve Cropper (Booker T & The MGs) über den legendären Meters-Gitarristen Leo Nocentelli und Stevie Ray Vaughan oder Johnny Guitar Watson (“Hot Up The Engine”) bis hin zu Dave Gilmour und Peter Green so verinnerlicht hat, dass er sie mit lässiger Beiläufigkeit in seinen nuancenreich schillernden Personalstil einfließen lassen kann. Dabei steht sein Gitarrenspiel eigentlich nie wirklich im Vordergrund, ist er doch stets vor allem an den Songs interessiert und obendrein ein begnadeter Arrangeur, der aus wenigen Mitteln viel Abwechslung und Wirkung zaubern kann: Ob zackige Bläsersätze, unwiderstehliche Grooves in den Uptempo-Funksongs oder smoothe Tastenklänge in souligen Balladen.  Einen roten Faden gibt es dennoch – nicht nur weil das Album auch wie eine Art imaginärer nächtlicher Spritztour mit laufendem AM-Radio aufgefasst werden kann, vom Anlassen des 12-Zylinders („Hot Up The Engine“) bis zur Rückkehr am nächsten Morgen, sondern weil in jedem Takt spürbar ist, wie tief Schorsch Hampels musikalische Identität im Soul und R&B der 60er und 70er wurzelt. New Orleans steckt mindestens so tief in ihm wie seine Heimatstadt München. Eine Tour de bleu - cool, lässig, authentisch.

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