Vorstellung

„Sie ist anders [...] An ihrer Stimme kommt man nicht vorbei...“ schreibt die Süddeutsche Zeitung in einer Konzertrezension.
Nadine Maria Schmidt steht für eine höchst individuelle Verbindung von Stimme und Poesie. Mit ihrer Band „Frühmorgens am Meer“ veröffentlichte sie bisher drei Alben. Alle wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, das 2014 erschienene Album „Lieder aus Herbst“ sogar zweifach. Zudem wurde die Songschreiberin mit dem renommierten Förderpreis der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet. Ihre Liedtexte wurden in verschiedenen Gedichtanthologien veröffentlicht und ihre Rilkevertonung- und -verfilmung geht in die Lehre deutscher und amerikanischer Universitäten ein. Ihre Lieder zur Flüchtlingsdebatte erhalten besondere Aufmerksamkeit (ZEIT, Konstantin Wecker). Ebenso die Lieder zur Coronapandemie, die die Sorgen der Risikogruppe und der Pflegenden in den Mittelpunkt stellen. Hunderte Live-Konzerte quer durch Deutschland, teils als Opening Act für Künstler wie Sarah Lesch, Alin Coen, Maike Rosa Vogel oder Manfred Maurenbrecher, lassen eine stetig wachsende Fangemeinde entstehen.
Nadine wird 1980 in Thüringen geboren. Sie wächst in der Kleinstadt Elsterberg im Vogtland auf. Zur Musik findet sie erst mit 23 Jahren. Sie geht den autodidaktischen Weg ohne jegliche musikalische Vorbildung und mit der ärztlichen Diagnose anatomisch nicht für den Gesang prädestiniert zu sein. Ende 2007 das erste Konzert, noch mit englischsprachigen Songs. 2011 gründet sie in Leipzig zusammen mit Till Kratschmer am Klavier und Chris Turrak am Bass die Band „Nadine Maria Schmidt & Frühmorgens am Meer“. Dabei arbeiten sie immer wieder mit einer Vielzahl an Gastmusikern zusammen.
Das erste deutschsprachige Album „Blaue Kanten“ erscheint 2012. „Lieder aus Herbst“ folgt 2014. „Ich bin der Regen - Lieder aus Gedichten“ 2016. Alle werden durch ihre „Besten Fans der Welt“ und Förderer ganz- oder teilfinanziert. Von der Kritik werden die Veröffentlichungen mit viel Beifall aufgenommen. Fernsehbeiträge und Radiointerviews folgen.
Parallel dazu schließt Nadine ihr Studium (Deutsch als Fremdsprache, Journalistik und vergleichende Literaturwissenschaft) an der Universität Leipzig ab. Ihre Abschlussarbeit erscheint erweitert als Fachbuch. Ein Jobangebot aus Kairo lehnt sie ab. Entscheidet sich für die Musik. 2017 und 2018 muss die Künstlerin aufgrund eines Schicksalschlages fast alle Konzerte absagen. 2019 ist sie wieder zurück und arbeitet mit dem Komponisten und Cellisten Christoph Schenker an den Arrangements ihres vierten Albums „Die Kinder an unseren Händen“. Texte über die Lebensgeschichten anderer sowie zeitgeschichtliche Ereignisse stehen im Mittelpunkt des Albums. Kinder spielen dabei immer wieder eine zentrale Rolle als ein Symbol für die Verantwortung über die Generationen hinweg. Veröffentlicht