BSC Artist Press Reviews: Potsch Potschka

WOM- Journal , Germany - May 2000

Als Gitarrist von Spliff wurde Potsch Potschka einst bekannt. Nach dem Split der Band wurde Potschka dann zum Pendler zwischen Berlin und spanien, wo er sich nicht nur ein zweites Zuhause, sondern auch eine neue berufliche Existenz als Produzent schuf. Dabei verliebte er sich in die musikalische Folklore des Landes, was sich auf seinen ersten beiden Soloalben "The Journey" und "Vamos" in feurigen Flirts mit dem Flamenco niederschlug. Über der Beschäftigung mit dem Erbe der Mauren in Spanien geriet der neugierige Musiker/Komponist immer mehr in den Sog der nordafrikanischen Musik - und die wurde nun zum zentralen Thema des dritten Potschka-Albums "Sahara". Mit einer Hand voll europäischer als auch nordafrikanischer Verbündeter spielte Potschka 13 kraftvolle Tracks ein, die westlichen Rock, moderne Instrumentalsounds und die traditionellen Melodien aus dem nördlichen Sahara - Raum zu einem intensiven, wildromantischen Destillat verbinden.

InMusic, Germany - May 2000

Während sich der Ex-Spliff Gitarrist auf Vorgängeralben wir "Journey" und "Vamos" mit Ambient & Flamenco beschäftigte, arbeitet Potschka auf "Sahara" ausschließlich mit nordafrikanischen und arbaischen Klangelementen. Entstanden ist die Scheibe wie aus 1001er Nacht, die den Hörer vom ersten Akkord an in eine ferne, exotische Welt entführt, die dem Durschschnitts-Europäer immer noch unheimlich und geheimnisvoll vorkommt. Doch Potsch liegt nichts daran, dieses Flair zu entzaubern. Im Gegenteil, der Einsatz von typisch arabischen Saiten- und Percussioninstrumenten wie Udu Djenbe, Cajon oder Dabroka sowie die Mithilfe des ägyptischen Vokalisten Nasser Kilada und seinen lautmalerischen Gesängen versetzen uns ins wilde Treiben der Berber auf dem Basar von Damaskus. (BL) ****

Schellackgeschrei, Germany - May 2000

Nach Ausflügen in Richtung Ambient ("The Journey") und Flamenco ("Vamos") zieht es den ehemaligen Spliff-Gitarristen Potsch Potschka auf seinem dritten Album in Regionen der Basare, Oasen und Karawansereien. Der Multiinstrumentalist, der sich schon längst nicht mehr nur auf Gitarre beschränkt hat, verbindet dabei Elemente aus Rock, Jazz und Pop mit eben Klängen aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum, die auch in der Wahl der Instrumente (Darbuka, Djembe, Udu, Cajon) sein multikulturelles Anliegen verdeutlichen. Unterstützung erfährt Potsch Potschka hierbei unter anderem vom türkischen Meisterpercussionisten Minas Sulyan sowie vom ägyptischen Sänger Nasser Kilada, die ihrerseits das Flair auf "Sahara" prägen. Obwohl einige Keyboardpassagen nerven (bspws. in "The Caravan" oder "Road To Alexandria") fühlt man sich durch das Album in 1001 Nacht versetzt. Diese hier kreierten Stimmungsbilder offenbaren sich zwar aus der Sicht und Betrachtungsweise eines Europäers, sind aber dennoch keineswegs weniger World-Music.

Wochenblatt, Zweibrücken, Germany - March 2000

Wieder einmal überrascht Potsch Potschka auf seiner neuen CD "Sahara" mit Klängen, wie man sie vom einstigen "Spliff"-Gitarristen kaum erwartet hätte. Wieder taucht er in einen fremden Kulturkreis ein. Er beschäftigt sich diesmal mit nordarfikanischer Musik, verbindet den Klang unterschiedlichster afrikanischer Saiteninstrumente mit dem seiner Rock- und Akustik-Gitarre zu einem gleichermaßen faszinierenden wie geheimnisvollen Stimmungsbild.

Amazing, Spain, 12/98:

In this album, the German guitarist and composer Bernhard "Potsch" Potschka presents 14 pieces which show his good style within the New Instrumental Music. His music, near to Pop and Rock, has the romantic air of the rock ballads, and also the guitar as the soloist instrument. His music gathers elements of Jazz and Folk of a Latin flavor. Spontaneity, warmth and sensibility would perhaps be the most adequate words to refer to this work.

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