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BSC Artist Press Reviews: Peter Mergener VerNETZ, Germany - March 2000 Wer träumt zur Zeit nicht von Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und warmen, sternklaren Nächten? Traumhilfe leistet Peter Mergener mit seiner neuen Scheibe "African Smile". Drei Wochen lang war Mergener in Afrika unterwegs, sammelte mit dem DAT-Recorder teilweise mystische Klangeindrücke, die er später in seinem Studio mit elektronischer Musik zu einem neuen Ganzen verwob. Das Ergebnis ist ein Album, das so richtig Laune macht und folgerichtig in der Zeitschrift "inMusic" auf Anhieb auf dem 7. Platz in der Liste der Neuerscheinungen landete. Musik, die nicht polarisiert, sondern einfach nur anspricht und die deshalb in keiner Sammlung fehlen sollte. Schellackgeschrei, Germany, May 2000 Auf seinem, nach "Instinctive Traveller" und "Noises In The Sky" dritten Album für das New-Instrumental- Label Prudence, verarbeitete der SOFTWARE-Gründer und Elektronik Meister Peter Mergener seine Eindrücke einer längeren Afrika-Reise. Eindrücke, die er via DAT auch digital einfing und ohne Abstriche in sein neues Werk "African Smile" einfliessen lassen konnte. Dennoch ist dieses Album weder World-Music noch Ethno-Music, sondern einfach nur eine Weiterentwicklung im musikalischen Kosmos der elekrtonischen Sounds von Peter Mergener. Zwar öffnen sich hier ab und zu Wurmlöcher in seicht-zweidimensionale Paralelluniversen, verirren sich einige Tracks in allzu kompromissbereiten Wohlklang, doch wenn Gitarrist Achim Elsen durch sein atmosphärisches Gitarrenspiel Trachs wie "In The Woods" und "African Smile" in die Nähe von Pink Floyd rückt oder ein wahrhaftes Persussionfeuerwerk in "Electronic Voodoo-Trance" (der Titel ist wahrhaft Programm) temperamentvollen Zündstoff liefert, dann lässt man sich versöhnen und über den einen oder anderen Semi-New Age Anklang hinwegsehen. Margen Magazine, Spain - March 2000 Peter Mergener, el ex-miembro de Software y uno de los sintetistas alemanes que mejor han sabido ecolucionar la Escuela de Berlin, edita African Smile como un conjunto de impresiones recogidas durante suviaje por el continente africano. Peter Mergener actúa como un turista que recoge los peculiares sonidos del continente negro y los introduce en su estilo sin ninhún ánimo de implicación ni falsa trascendencia. Y es quizás a ese plantemiento honesta y falto de pedanteriá que esteAfrican Smile nos ha convencido. Cercano a los plnteamientos de Rudiger Lorenz en su forma de usar los sonidos exóticos, pero con una mayor elaboración sonora, Mergener nos reserva un tratamiento epidérmico y occidentalizado de la música africana. Muy recomendable. Ocean News Illustrated, Russia - April 2000 The name of Peter Mergener is well known and it hardly requires a special presentation. Among his numerous achievments are participation in extremly popular musical projects G.E.N.E., Software, soundtrack for "Terra X" documentary and dozens of magnificent solo albums of electronic music. And what will he play an encore? The latest African Smile album - his thoughts translated into music language about boundless African spaciousness and immense distances of the Black continent. Peter Mergener, the magican of sounds, one more time has been experimenting with music and computer technologies, which resulted in the releases of a very interesting album, African Smile. Keyboards, Februar
2000 Endlich ist's geschafft. Das zweite christliche (?!) Millennium liegt hinter uns, und ehe Sie und wir - wie bis zum Erbrechen in den letzten Monaten - nochmal was von der angeblichen "Musik fuers naechste Jahrtausend" lesen muessen (vermutlich liest dann, um Max "Kein Schwein ruft mich an" Raabes Klage zu variieren, eh keine Sau mehr, und alle ueberlebensnotwendigen Informationen, klangliche eingeschlossen, werden unseren Nachfahren drahtlos unter die Hirnrinde gebeamt), schweben wir alle miteinander auf cloud nine, respektive Wolke sieben. Reden wir also von der Musik des letzten Jahrtausends und davon, weshalb die Redaktion dieser Zeitschrift darauf verzichtet hat, dem Wunsch einiger Leser und Leserinnen nachzukommen, zu seinem Ausklang eine Umfrage zu veranstalten: "Welches waren fuer Sie die wichtigsten Musiker und Tontraeger seit - na, sagen wir, der Erfindung des Buchdrucks?" Nicht, dass uns Ihre Meinung nicht brennend interessieren wuerde; aber welche Bands und Solisten haetten wohl die Abteilung P.E.M. ("Populaere Elektronische Musik") mit Beschlag belegt? Tangerine Dream. Klaus Schulze. Vangelis. Jean Michel Jarre. Vielleicht noch Wendy Carlos am klassischen Ende des Spektrums und Alec "A.T.R." Empire am krachenden. Aber wo waere, zum Beispiel, der grosse Peter Mergener geblieben? Na bitte. Dabei duerfte jedem, der diese KEYBOARDS-Kolumne nicht erst liest, seit sie im Oktober 1996 aus der Asche des "Musik-Journal Elektronik" emporstieg, zumindest der Name jenes Projekts bekannt sein, das immer - aber auch nur dann! - gute Platten gemacht hat, wenn der heute 48-jaehrige Elektroniker aus der Eifel den Ton angab und nicht eines seiner Moechtegern-Doubles von der Ersatzbank. Klar, Software ist gemeint - und Werke wie "Electronic Universe" und "Chip Meditation", die Ende der Achtziger Furore machten. Schoen vor dem nun wohl definitiven Software-Split 1998 war Mergener mit einer Serie von Soloalben (zuletzt: "Instinctive Traveller" und "Noises In The Sky"; siehe KEYBOARDS 3/98, 1/99) aus dem Software-Schatten herausgetreten, doch ein Album wie dieses ist ihm noch nie geglueckt. "African Smile" ist, ohne Abstriche, Mergeners Meisterwerk - dazu eines, das nicht nur die Elektronikgemeinde begeistern duerfte, sondern das Zeug hat, die Trademark "Peter Mergener" einem breiteren Publikum bekanntzumachen. Denn wie kaum ein zweiter versteht es unser Mann, seiner auch zuvor schon ausgereiften musikalischen Sprache neue "ethnische" Farben hinzuzufuegen, ohne den Eindruck zu erwecken, er habe auf einer Afrika-Reise wahllos Originaltoene auf DAT gesampelt, um fuer Zeiten ausbleibender Moog-Musen-Kuesse geruestet zu sein. Vom Opener "Voices" (2:47), in dem sich "kosmisch"-elegische Elektronik und Afro-Klaenge verbinden, ueber das in der Sprache der Ewe vorgetragene "Welcome" der Afrikanerin Juliette Chaold (Track 2, 5:04 - die englische Uebersetzung ist im Booklet abgedruckt) bis hin zum perkussiven Feuerwerk in Track 10 ("Electronic Voodoo Trance" [8:28], Live-Perkussionist: Ingo von Wenzlawowicz) macht Mergener etwas, das er sich bei Software nicht getraut hat (oder hat er's nicht gedurft?): Musik, die alle Grenzen zwischen "Pop", "Elektronik" und "World Music" aufhebt. Und wem von uns Aelteren bei Gast-Gitarrist Achim Elsens bluesgesaettigtem Solospiel in Track 5 ("In The Woods", 6:04) oder im Titelstueck (Track 9, 5:53) das Auge nass wird, muss sich der sentimentalen Erinnerung an bessere Pink-Floyd-Tage auch nicht schaemen; so beseelt hat man Dave Gilmour zuletzt vor einem Vierteljahrhundert (remember "Wish You Were Here", 1975?) in die Saiten greifen gehoert. Ein Album, auf das nur ein Praedikat passt: perfekt. Amazing, Spain, 01/2000 The third album that Mergener releases with Prudence is the result of a fascinating trip to the African continent. Impressed by what he has seen and heard, the author blends his already known and much admired electronic sounds with the sonic feeling that comes from Africa. So, the album (11 themes) contains the customary synthetic atmospheres but also African rhythms, tribal chants and other acoustic sounds. This is a departure from the type of music of his latest album (Noises in the Sky) but is a welcome new creative side of this respected and renowned composer. Probably, a heartfelt tribute to a sometimes forgotten continent. |