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BSC Artist Press Reviews: Delago Keyboards,
Germany - May 1997 das Coverfoto (Müslimann beim Anschmauchen der Friedenspfeife für's nächste Pow Wow) läßt auf eines jener esoterischen Werke schließen, die sich nur der antun kann, dessen Hirnzellen im Hanfnebel dem Nirwana entgegendämmern. Tatsächlich steckt aber in der mißratenen Hülle ein erstaunliches Stück Weltmusik: acht ineinanderfliessende Instrumentals (2:15 - 9:30), die der Österreicher Herman Delago mit Aufnahme des bereits Ende 1995 aufgenommenen Schlußtitels "Y-mas-Day" im September vorigen Jahres in einer Tiroler Berghütte eingespielt hat. Außer am Didgeridoo (das beliebte Blasrohr der australischen Ureinwohner) brilliert er dort an Keyboards und analogen Synthies ebenso wie an der Gitarre, Trompete und Percussion-Instrumenten (Djembe, Gong, Shaker, Rainmaker, Talking Drums etc.) und als obertonsänger. Keine Frage, die Lehrjahre an der Musikhochschule zu Innsbruck und seine Zeit als Kapellmeister, Musikpädagoge und Leiter von Rockbands und Blaskapellen(!) haben sich ausgezahlt. Aber Delago (Jahrgang 1957) beherrscht nicht nur sein Handwerk, sondern kennt isch auch in der Geschichte der elektronischen Musik aus: immer wieder stößt man auf leise Anklänge an Vangelis ("Fourth Day") und Mike Oldfield ("Seventh Day"), die das Multitalent neben Steve Reich, Philip Glass, Jean Michel Jarre und den frühen Pink Floyd als prägende Einflüsse zitiert. Ein rundum empfehlenswertes Album also. Musikwoche, Germany - March 1997 Der österreichische Musiker H. Delago kombiniert auf seinem neuen Album den geheimnisvollen, sonoren Klang des Didgeridoo mit analogen synthesizer-Sounds, afrikanischen Rhythmen und westlichen Gitarren-Klängen und entdeckt dabei, daß es sich auf dem Instrument der australischen Ureinwohner auch bestens jazzen läßt. Im rockig-jzzigen Stil präsentiert er auf seiner CD acht temperamentvolle, abwechslungsreiche und ausgefeilte Titel, die nicht nur Fans ausgefallener Klänge begeistern dürften. Echo, U.S.A. - March 1998 Hermann Delago is Austrian, but he plays the Australien didgeridoo along with a lot of synthesizers. He deploys them into a pretty atmosperic album that mixes didg and synth drones and some nice melodies |