Als Sänger der Band Sautanz ist Martin Rastinger schon seit 1997 auf Bayerns Bühnen unterwegs.
Wer also dabei sein möchte wenn der Sänger mit seinem Hacké den chinesischen Turm fällt, ist hier genau richtig. Aber das ist leider erst der Anfang: Es werden Revolver aus Polizeiautos geklaut, Radiosender gekauft und Hits geschrieben. Erleichtert atmet man auf, als der Protagonist sich nach all dem endlich auf den Heimweg macht. Dass er zuvor nackt auf einer Parkbank aufgewacht ist und sich von nun an ganz dem Kamasutra widmen möchte, ist zu diesem Zeitpunkt fast schon nebensächlich – Hauptsache ist doch, dass er endlich geht...
Von all seinen Eigenkompositionen heben sich seine Alben mit harten Hieben gegen Degenerationserscheinungen ab. Und beim Titel „Schau mal hi, was is denn des für a Hamperer haben Bayern und solche, die es werden wollen, hochwertige Texte zur Einstimmung.“
2010 gewann Rastinger den mit 4.000 € dotierten Giesinger Kulturpreis. Die Jury um den Schauspieler und Liedermacher Michael Fitz sowie die BR-Moderatorin Susanne Rohrer hatten aus über 100 Bewerbern fünf Kandidaten für das Finale ausgewählt. Die Entscheidung fiel nicht leicht, denn die jungen Musiker boten frische Performances und musikalische Vielfalt. Das Mädchen-Duo Tuó, Alex Döring, Martin Rastinger, Tina Stroh und Rickie Lee Kroell sangen um die begehrte Trophäe.