"SCHEE DANEEM" nennt sich der Freundeskreis von versierten Jazz- und Bluesmusikern aus dem Alz-Inn-Salzachdelta um den "Kopf" der Band Dietmar "Dietz" Forisch. Seit 2002 spielen sie ihren würzigen Stilmix aus Rock, Roots und Zwiefachen fernab von musikalischen Modetrends und bereichern die bayerischen Kleinkunstbühnen und Mundartfestivals mit viel Spielfreude, Sprachwitz und Spontanität.
SCHEE DANEEM glauben immer noch, dass sich Bayerisch bestens eignet, um dem, was uns umtreibt, näher zu kommen. So geht es auf ihrer zweiten CD "Wo is schee daneem?" wahrlich um Leben und Tod: SCHEE DANEEM bieten dem fiesen Boandlkramer und den sonstigen hundsgemeinen Zumutungen, die das Leben bereithält, die Stirn. Vom total versauten "Wochaend" ist zu hören, neidische Mitmenschen werden mit "Ällabätsch" derbleckt und ein frustrierter Petrijünger meldet sich ebenso zu Wort wie ein verstörter Grundschüler.
Nach fast einer Stunde musikalischer Achterbahnfahrt braucht der Hörer dringend eine Abkühlung: weil es im Leben eh immer anders kommt, als geplant, endet die CD mit einem musikalischen Gewitter der besonderen Art: "So schnei schlogt as Weda um". Übrigens: Man darf gespannt sein, ob sich der geneigte Hörer die alles entscheidende Frage "Wo is schee daneem?" nach dem Genuss der CD selber beantworten kann.