Singer/Songwriter, die über sich, ihre Gefühle und die Welt philosophieren, gibt es viele. Wenigen gelingt es, die Grenze zum schon Gesagten oder der Belanglosigkeit zu überschreiten, zumal die Grundakkorde oftmals die gleichen sind. Micha Voigt alias No Snakes In Heaven gelingt das Kunststück bereits mit ihrem Solodebüt "Fire Blue".
Als Michaela Vogt in Franken aufgewachsen, begeistert sie sich als Kind für Country und Folk, den sie durch eine US-Basis in ihrer Nähe kennen lernt. Schon früh lernt sie, Gitarre zu spielen.
Ihre musikalische Tätigkeit findet zunächst auf der anderen Seite des Mischpults statt: In München und London absolviert sie eine Ausbildung als Tontechnikerin. In der bayrischen Großstadt arbeitet sie anschließend auch als Radiomoderatorin und gehört dem Gitarrenrockquartett The Run an, mit dem sie vier Alben herausbringt und über 400 Auftritte in Deutschland, Schweiz, Österreich und Frankreich absolviert.
1998 gönnt sie sich eine Auszeit und reist zwei Jahre lang durch Australien, Neuseeland und Südostasien. Mit im Gepäck: eine Akustikgitarre. Als sie nach München zurückkehrt, hat sie 20 neue Lieder im Gepäck, die sie mit Freunden in ihrem eigenen Studio einspielt. Die Combo mit wechselnder Besetzung gibt sich den Namen No Snakes In Heaven und tritt regelmäßig auf, vor allem im Münchener Raum.